• 11-JAN-2016

  • SOURCE: Food Culture Net

Tierwohl in der modernen Landwirtschaft

 Berlin, 20. Mai 2016. 

Tierwohl in der modernen Landwirtschaft. 

Wie gehen wir eigentlich mit unseren Nutztieren in der Landwirtschaft um? Wie sieht moderne Tierhaltung aus? Und vor allem: Wie passen veränderte gesellschaftliche Erwartungen und die landwirtschaftliche Realität zusammen? Diese Fragen werden rund um die Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin Landwirte, die Politik und Experten beschäftigen. Nicht zuletzt werden wieder die zwei Initiativen „Wir machen Euch satt“ und „Wir haben es satt“ in Berlin am 16. Januar 2016 auf die Straße gehen, die sich unter anderem auch mit diesem Thema beschäftigen.

In Deutschland befindet sich das Mensch-Tier-Verhältnis in einem grundlegenden Wandel. Dabei trifft der emotional geprägte Blick des Verbrauchers, der sich am Haustier orientiert, auf den eher technischen Ansatz des Tierhalters, der weiß, dass technische Messgrößen oft mehr zum Tierwohl beitragen als das bloße Auge. 

Ein Beispiel für die unterschiedliche Wahrnehmung ist zum einen die Diskussion um die Betriebsgrößen, die bislang beim Verbraucher eher im Ruf standen, nicht mit dem Tierwohl kompatibel zu sein. Fakt aber ist, dass die Betriebsgröße nichts über das Tierwohl aussagt. Ein anderes Beispiel der unterschiedlichen Wahrnehmung zeigt die Studie der landwirtschaftlichen Rentenbank von 2015 auf: Liegende Tiere. Für den Bauern ein Zeichen dafür, dass die Tiere sich wohlfühlen und entspannt sind. Dasselbe Bild beurteilte der Verbraucher völlig anders: Er denkt, die Tiere seien krank oder es gehe Ihnen nicht gut. So gehen öffentliche Meinung und die Ansicht der Fachleute im Stall oder in den Verbänden immer weiter auseinander.

Der Verbraucher selbst hat nämlich nur wenig konkrete Vorstellungen über Nutztierhaltung. Er weiß nicht, dass sich da in den letzten 30 Jahren vieles getan hat. Die Verbesserungen sind vor allem im technischen Bereich vorangekommen, was auch den größeren Hygieneanforderungen und der Nahrungsmittelsicherheit dienen, aber auch der Leistungssteigerung. 

Wie kann man diese Wahrnehmungs-Lücke zwischen Verbraucher und Tierhalter überbrücken? Lässt sich die Lücke überhaupt schließen, oder soll die Sicht des Verbrauchers auf die Nutztierhaltung übernommen werden, wie es jetzt auch die Politik fordert? 

Ansprechpartnerin Presse: ​

Lea Fließ

Leiterin Pressearbeit

Forum Moderne Landwirtschaft 

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