• SOURCE: Food Culture Net

Dr. Christoph Amberger Geschäftsführendes Vorstandsmitglied - Forum Moderne Landwirtschaft e.V.

ID

416148

Shoot Location

Germany

Production Company

INDOC Industrie- und Fernsehfilm GmbH

Description
Herr Amberger, Sie sprechen, nach eigenem Verständnis „zu Themen rund um nachhaltig betriebene, moderne Landwirtschaft“ und „auch zu kritisch diskutierten Fragen“. Lassen Sie uns also über ein momentan kritisch diskutiertes Thema sprechen: Über Tierwohl. Wo steht momentan die „moderne“ deutsche Landwirtschaft in Sachen Tierwohl?
Shotlist
Wir sprechen Themen rund um die moderne Landwirtschaft an, um die moderne, nachhaltig betriebene Landwirtschaft an und klammern dabei nicht aus Themen, die vielleicht kritisch betrachtet werden. Ich glaube wichtig ist dabei zu sagen, was kann denn die moderne Landwirtschaft und was hat sie erreicht für uns. Nämlich, dass sich auch einkommensschwache Bevölkerungsschichten leisten können, dass sie ein Stück Fleisch auf dem Tisch haben, oder dass wir genügend Ernteprodukte zur Verfügung stellen können für alle, für eine wachsende Weltbevölkerung. Und ich glaube, wenn es uns gelingt, das erst einmal anzusprechen und zu sagen, das können wir leisten, und dann die kritischen Themen nicht zu verschweigen, dann machen wir den richtigen Ansatz. Jetzt haben Sie das Tierwohl angesprochen. Und wir finden, es geht um zwei Bereiche, das wollen wir auch am Erlebnisbauernhof in Berlin zeigen, auf der einen Seite Präzisionslandwirtschaft, also modernste Erkenntnisse, wie ich ideal produzieren kann, mit wenig, mit möglichst wenig Umweltauswirkungen, und auf der anderen Seite das Tierwohl, also der Schutz der Kreatur, möchte ich mal sagen, in unserer landwirtschaftlichen Produktion. Beides zeigen wir. Und wenn man jetzt aufs Tierwohl speziell eingeht, dann sehen wir, dass heute die Nachfrage der Landwirte, an diesem Tierwohl-Programm teilzunehmen viel größer ist, als das Angebot, was uns eigentlich im Endeffekt der Verbraucher zur Verfügung stellt, denn die Geldmittel, die in dieses Tierwohl einfließen, sind nicht so groß wie die Nachfrage der Landwirtschaft. Und damit beantwortet sich‘s eigentlich von selbst. Die Landwirtschaft ist ja sehr pro-aktiv beim Tierwohl.
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