Frauenfußball auf höchstem Niveau

Die deutschen Fußballfans freuen sich zu Recht auf die WM in Russland im nächsten Sommer. Ihre Nationalmannschaft hat gute Chancen, das zu erreichen, was kein anderes Männerteam seit Italien 1938 je geschafft hat, und zwar zweimal hintereinander den Cup zu gewinnen.

Aber die deutschen Fans haben noch etwas anderes zu feiern. Die Frauenmannschaft des Landes spielt ebenfalls auf sehr hohem Niveau. Obwohl sie bei der Europameisterschaft 2017  bereits im Viertelfinale ausschied, ist sie nach wie vor eine der dominierenden Mannschaften auf der internationalen Bühne und rangiert in der Bestenliste der Top-Teams der FIFA hinter den USA auf Platz 2.

Ihr Erfolg und die zunehmende Popularität des Frauenfußballs sind keine wirkliche Überraschung. Fußball ist die Nummer eins für Frauen und Mädchen in Deutschland. Laut einem neuen UEFA-Bericht gibt es derzeit mehr als 200.000 registrierte Spielerinnen im Land. Mit dieser Zahl liegt Deutschland im Vergleich zu  Frankreich, England und den Niederlanden deutlich vorn.

Ausführliche Informationen zum UEFA-Bericht und rechtefreies Material zum Download finden Sie hier.

Die langfristige Investition in Coaching hat sich ausgezahlt

“Wir haben immer versucht, Fußballspielerinnen auch für die Aufgabe als Trainerinnen zu begeistern und zu trainieren”, so Silvia Neid, Ex-Spielerin und ehemalige Trainerin der Frauenmannschaft. “Es gibt viele Frauen, die früher in der Nationalmannschaft gespielt haben und jetzt im Coaching arbeiten. Deutschland ist in dieser Hinsicht seit Jahren führend.”

In einem Gespräch vor einiger Zeit sagte sie auch, das Spiel werde neue Höhen erklimmen: “Ich denke, es wird noch mehr Spielerinnen und größere Teams geben.” Sie fügt hinzu: “Ich sehe einen deutlichen Fortschritt. Der Frauenfußball hat seine Blütezeit noch längst nicht erreicht.”

Der Frauenfußball bekommt weiteren Schub von der UEFA 

Die neue #EqualGame-Kampagne zielt darauf ab, die Fußballgemeinschaft noch enger zusammenzuschweißen und Fragen von Diskriminierung und Ungleichbehandlung der Geschlechter anzugehen.

Im Rahmen der Kampagne wird sich die UEFA jeden Monat auf einen Breitenspieler aus einem seiner 55 Mitgliedsverbände konzentrieren. Diese Person wird ein Beispiel dafür sein, dass Behinderung, Geschlecht, Religion, Sexualität und Rasse keine Hindernisse sein müssen, um Fußball zu spielen und Spaß dabei zu haben.

Das erste Beispiel ist Zehra Badem, eine 17-jährige Berlinerin, die sich schon sehr früh für Fußball begeistert hat.

 

“Ich war vier Jahre alt, als ich anfing”, erklärt sie. “Viele sagten zu mir, du bist ein Mädchen, du sollst nicht Fußball spielen, aber das war mir egal. Ich blieb dran. Sogar in diesem Alter fühlte es sich an, als wäre es das Natürlichste auf der Welt.” Hier gibt es mehr zu Zehras Geschichte.

Videos von #EqualGame werden auch bei der Qualifikation zur Fußballweltmeisterschaft der Frauen gezeigt, die 2019 in Frankreich stattfindet. Dabei zählt Deutschland wieder zu den Favoriten. Weitere Informationen zur #EqualGame-Kampagne finden Sie hier.


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