Die Antwort dazu ist einfach: Immer öfter. Denn ganz gleich ob im Fernsehen oder in der Unternehmenskommunikation, die Nachfrage nach animierten Videos steigt. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass Animationen eine hervorragende Möglichkeit sind, komplexe Themen, schwierig erklärbare Produkte oder Dienstleistungen auf unterhaltsame und leicht verständliche Art und Weise zu darzustellen. Allerdings ist die Produktion solcher Videos nicht mit der traditioneller “Live-Action”-Videos zu vergleichen. TheNewsAcademy hat sich eingehend mit dem Thema beschäftigt und mit einem Experten darüber gesprochen, Adrian Smith. Er ist Executive Producer bei der DMA Media Group in London.

Bevor man als Unternehmen oder Marke mit der Produktion solcher Videos beginnt, rät Adrian, eine Reihe von Fragen zu beantworten. Damit kann man den Produktionsprozess extrem vereinfachen und zudem noch  eine Menge Geld sparen.

Das sind für Adrian Smith die vier Schlüsselfragen::

1 – Wer ist die Zielgruppe / das Publikum? Daraus ergibt sich die Tonalität für das Video. Wenn man es mit einem B2C-Publikum zu tun hat, will dieses vor allem unterhalten werden und Spaß haben. Eine B2B-Zielgruppe erwartet vermehrt Informationen, und zwar solche, die sofort auf den Punkt kommen. Hier sollte der Stil vor allem sachlich informativ sein, der Unternehmens-Message entsprechen und von der ganzen Aufmachung her eher seriös daherkommen.

2 – Was ist das geeignete Format? Sollte man mit Kommentar arbeiten oder nur mit Musik und Titeln? Eine Sprachaufnahme ist ein Kostenfaktor, vor allem, wenn man einen professionellen oder sogar einen bekannten Sprecher einsetzen will. Soll die Stimme männlich oder weiblich sein und ist ein Akzent gewünscht oder nicht?

3 – Wie lang soll der Beitrag sein? Adrian empfiehlt maximal drei Minuten, aber eineinhalb Minuten sind oftmals besser. Und er fügt hinzu: “Denken Sie daran, je länger das animierte Video, desto mehr bezahlen Sie Ihren Lieferanten.”

4 – Was ist Ihre Deadline? Bedenken Sie, dass Animationen in der Produktion oft etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen als Real-Aufnahmen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Service-Partner die Lieferfristen kennt und auch einhalten kann, dass er also die Kapazitäten hat, tatsächlich auch pünktlich zu liefern.

Was sind nun die “next steps” im Produktionsprozess für ein “Animated Video”? Adrian empfiehlt Folgendes: “Sie werden wahrscheinlich wollen, dass Ihr Video die Markenrichtlinien Ihres Unternehmens widerspiegelt. Stellen Sie also sicher, dass Ihr Corporate Design in Bezug auf Farben, Schriften, Logos etc. beim Animationspartner bekannt ist. Und lassen Sie Ihren Lieferanten vorab ein detailliertes Storyboard erstellen. Als Auftraggeber sollten Sie sich in jeder Phase des Produktionsprozesses von allen Stakeholdern Abnahmeprotokolle abzeichnen lassen!”

Und last but not least noch ein guter Rat von einem, der Videoanimationen jeden Tag verantwortlich umsetzt. Ricardo Ferreira von DMA Media weiß aus jahrelanger Erfahrung: “Warten Sie nicht bis zum letzten Moment, um die Genehmigung von Ihrem Marketingchef zu bekommen. Das Albtraum-Szenario ist eine bevorstehende Frist und ein unzufriedener Marketingchef!”

 


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